Rhavina de Mello – Lebensfreude im Tanz
Seit 1994 gehört Rhavina einer Gruppe von Menschen an, die davon träumten, eine Gemeinschaft mit einer ökologisch-, selbsterkenntnis- und kunst- orientierten Lebensweise zu gründen. So entstand die Gemeinschaft Terra Mirim (FTM), gelegen in der Gemeinde Simões Filho, Bahia, Brasil.
1995 begann sie an dem Projekt Kunst für Frieden zu arbeiten. Sie gab Kurse für Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen, mit dem Ziel, eine Kultur des Friedens  durch Kunst zu fördern. Sie präsentierte die Tänze des Friedens auf öffentlichen Plätzen und Einrichtungen (psychiatrische Kliniken, Justizvollzugsanstalten und Schulen) in Salvador, Bahia. 
Ab 2004 war Rhavina aktive Leiterin des künstlerisch-kulturellen Bildungsbereiches.
Von 2004 bis 2009 wirkte sie bei sozio-kulturellen Projekten in der ökologischen Schule und im Zentrum für Kultur der Stiftung Terra Mirim sowie in Schulen der Gemeinden Camaçari und Salvador mit. Rhavina war Geschäftsführerin eines durch die brasilianische Regierung geförderten Projektes (Kulturpunkt).
Als Tanzlehrerin für Kinder und Jugendliche interagierte sie mit den örtlichen Gegebenheiten und erwarb ein tiefes Einfühlungsvermögen gegenüber der  einheimischen Bevölkerung. Sie lernte ihre Interessen kennen und beschäftigte sich mit der sozialen, ästhetischen und religiösen Rolle des Tanzes in Zusammenhang mit den lokalen kulturellen Erscheinungsformen, besonders durch den Tanz der Orixás. Hieraus entstand die Tanzgruppe Dança Nativa, die schon bei verschiedenen Kulturveranstaltungen innerhalb der Region Salvador de Bahia auftrat. Der Kontakt zur Natur und zu deren Elemente ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Tätigkeit als Tanzpädagogin.
Rhavina ist Mitglied des schweizerischen Pilates Verbandes.
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